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Jeden Monat neue Tools, neue Anwendungen, neue Versprechen: Verträge, die sich selbst schreiben. Gerichtsentscheidungen auf Knopfdruck. Chatbots, die dich durch dein Asylverfahren begleiten. Bürokratie einfach gemacht. Die Digitalisierung ist ein zentrales Thema der Staatsmodernisierung und damit eines Updates für Demokratie. Aber was davon ist Hype – und was Realität? Wie verändern sich Macht, Zugang und Fairness im Recht? Und welche Rolle bleibt dabei eigentlich den Jurist:innen? In diesem Workshop bekommst du Einblick in die rasante Entwicklung an der Schnittstelle von Recht und Technologie. Wir zeigen, was heute schon möglich ist, wo Gefahren lauern – und was in den nächsten zwei Jahren auf uns zukommt. Du lernst Tools aus der Praxis kennen. Was tun aktuelle Startups gerade im Labor? In welche Richtung kann sich der digitale Staat transformieren? In Kleingruppen werden wir erste eigene Ideen und einfache Prototypen für Legal-Tech- oder AI-Anwendungen entwickeln.
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Gleichzeitig sollten sie durch die Entwicklung eigener erster Anwendungen praktische Einblicke in die Möglichkeiten des technologischen Designs im juristischen Kontext gewinnen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Analyse interdisziplinärer Fragestellungen an der Schnittstelle von Recht, Technologie und Gesellschaft sowie auf der strukturierten Reflexion komplexer Zukunftsfragen an der Schnittstelle von Recht, Automatisierung und Justiz. Die Studierenden sollten zudem die Transformation der Rechtspraxis und der staatlichen Autorität im Zuge der digitalen Transformation kritisch untersuchen.
Darüber hinaus zielte das Seminar darauf ab, das Bewusstsein für Fragen der Machtverteilung, des Zugangs zum Recht und der Verantwortung im Umgang mit KI-Systemen zu schärfen und ein tieferes Verständnis für die Möglichkeiten der Rechtsgestaltung im digitalen Zeitalter sowie die Rolle verschiedener gesellschaftlicher Akteure zu entwickeln.