Recht und Umwelt
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Im Zentrum stand die innovative Disziplin der Rechtsgestaltung („Legal Design“), die auf Methoden des (Critical) Design Thinkings und des Public Design – einem gestalterischen Ansatz, der öffentliche Lösungen im Dialog mit Gesellschaft und Institutionen entwickelt – sowie auf weitere kreative Herangehensweisen zurückgreift, um neue Antworten auf komplexe Herausforderungen zu gestalten.
Das Leuphana Law Lab versteht sich als experimentelles Labor für rechtliche Gestaltung – ein Ort, an dem interdisziplinäre Ansätze, kreative Methoden und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen. Die Studierenden haben eigene Erfahrungen und Interessen eingebracht, schlugen Themenkomplexe vor und bearbeiteten diese im Rahmen eines angeleiteten Gestaltungsprozesses.
Dabei entwickelten sie im Rahmen des Seminars Lösungsansätze, die aktuelle Debatten konstruktiv voranbringen. Sie setzten sich mit den Gestaltungsspielräumen des Rechts auseinander, lernten methodische Zugänge der Rechtsgestaltung kennen und traten in Austausch mit Expertinnen und Akteurinnen aus der Praxis.
Ein besonderer Fokus lag auf dem interdisziplinären Arbeiten: Um wirksam in gemischten Teams agieren zu können, reflektierten die Teilnehmenden ihre eigene fachliche Perspektive und lernten, diese als wertvollen Beitrag zur gemeinsamen Lösung zu verstehen und weiterzuentwickeln.
Die konkreten Themen stammen aus den Umwelt- und Nachhaltigkeitswissenschaften. Unterschiedliche disziplinäre Perspektiven und deren Zusammenwirken – inklusive Reibungen und Synergien – wurden im Seminar gemeinsam reflektiert.
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Ziel des Kurses war es, den Studierenden durch die Vermittlung von Designmethoden die Fähigkeit zu verleihen, die Rechtsgestaltung als Disziplin zu verstehen und anzuwenden. Dabei wurden sie befähigt, innovative Ansätze zu entwickeln, die das Recht flexibel und adressatengerecht gestalten können. Ein wesentlicher Bestandteil des Kurses war die Begleitung eines Projekts in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft. In diesem Rahmen trugen die Studierenden im Dialog mit verschiedenen Akteuren dazu bei, das Recht weiterzuentwickeln und praktisch nutzbar zu machen. Durch diese praxisnahe Einbindung erhielten sie nicht nur ein vertieftes Verständnis für die Rechtsgestaltung, sondern trugen auch aktiv dazu bei, transformative und gerechte Lösungen für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu erarbeiten.